Seit mittlerweile 8 Tagen sind wir jetzt auf Ouessant. Die Insel ist sozusagen der westliche Außenposten der Bretagne. Hier gibt es nur ca.850 Einwohner plus ein paar hundert Tagestouristen und ein paar, welche sich ein Fremdenzimmer nehmen. Täglich kommen drei Fähren an, welche neben den Gästen auch das Nötigste auf die Insel bringen. Der Rand der Straße zum Fährhafen dient denn auch als Auslieferungslager für Baumaterialien. Hier reihen sich Europaletten mit Mauersteinen, Bauholz und ähnlichem aneinander. Die Insel hat zwei Naturhäfen, einen im NO, hier liegen wir an gratis an einer Mooringstonne und hier kommen auch die Fähren an. Ansonsten gibt es hier nichts außer einer Creperie und dem Ticketverkauf der Fährgesellschaften. Im SO der Insel liegt mit Lampaul der Hauptort der Insel mit zwei kleinen Läden, Cafés und der Tankstelle. Die Gäste -wie auch wir- fahren mit dem Fahrrad oder laufen. So haben wir auch mit dem Fahrrad insgesamt 90 l Diesel mit zwei Fuhren zum Boot geschafft. Was es hier fast garnicht gibt, ist ein brauchbares Mobilfunknetz, weswegen ich diesen Text auf dem Handy schreiben muss. Die Landschaft erinnert stark an Schottland, nur dass hier die Vegetation von den Schafen noch kürzer gefressen ist und alles wie Polster aussieht. Es gibt sehr viele Hortensien – Tine würde sich freuen- , Heidekraut und Unmengen Stechginster. Lasst einfach die Bilder auf euch wirken. Ab morgen Abend tut sich dann hoffentlich das langersehnte Wetterfenster auf und dann geht es über die Biskaya Richtung La Coruna. Wir sind dann für ca 5 Tage nicht erreichbar und melden uns dann aus Spanien.


































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